Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

Nachrichten des Tages von Koksa-Bordies zusammengetragen
  • Beitrag 19. Dez 2017 10:12

Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

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Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen was sie nicht hören wollen! | G. Orwell

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  • Beitrag 19. Dez 2017 11:32

Re: Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

Rigaer94 hat geschrieben:Der Polizeistaat entfesselt seine Möglichkeiten: Montag früh werden voraussichtlich 100 Gesichter von Menschen veröffentlicht, die im Juli an den Geschehnissen von Hamburg beteiligt waren.

Sie geben es also zu: ... beteiligt waren. Ein Jurist hätte es so formuliert: ... mutmaßlich beteiligt gewesen sein sollen.
fripa10
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  • Beitrag 19. Dez 2017 12:35

Re: Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

fripa10 hat geschrieben:Sie geben es also zu: ... beteiligt waren. Ein Jurist hätte es so formuliert: ... mutmaßlich beteiligt gewesen sein sollen.


Das wäre aber schwach, wenn Beweismittel existieren. Diese Argumentation kann erst kommen, wenn die beteiligten Personen identifiziert werden sollen. An der Beteiligung der aufgenommenen Personen besteht dank der Aufnahme kein Zweifel.

Mich ärgert vielmehr die Aussage des "Linken", dass das nötig war. War es nötig, Autos von Unbeteiligten zu zerstören? War es nötig, ein Lebensmittelgeschäft auszurauben und zu zerstören? Menschen zu verletzen? Um den Milliardären im gut gesicherten Raum zu zeigen: "so nicht!"? Das ist eine billige Ausrede, Gewaltgeilheit ausleben zu dürfen. Die Demonstration an sich war nötig, aber nicht die Gewalt, die wieder einmal nur unbeteiligte getroffen hat.
Lieber die Katze auf dem Arm als den Tiger im Tank.
worgan
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  • Beitrag 19. Dez 2017 13:34

Re: Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

indymedia.org hat geschrieben: ....
Jedem vernünftigen Menschen ist klar, dass die Hamburger Geschehnisse eine Notwendigkeit waren. ....

Ab dieser Zeile hab ich nicht mehr weiter gelesen. Daran erkennt man schon wie verdreht deren Wahrnehmung ist. Für mich ist absolut nachvollziehbar dass man bei Veranstaltung wie den G20-Gipfel protestiert.
Wenn da für das Vergnügen der Staatscheffs Milliarden "verpulvert" werden ist das nicht OK. Egal ob es diese Oper selbst ist, oder die Kosten von dem ganzen Polizeieinsatz ...
Aber dass man nun Eigentum von Privatleuten und Geschäftsläuten verwüstet hat nichts mit "Notwendigkeit" eines vernünftigen Menschen zu tun. Das ist Sachbeschädiung und Gefährdung von Leib und Leben. Da wünsche ich das jeder Täter seine gerechte Strafe bekommt.

Man hätte sich statt dessen irgend etwa intelligentes einfallen lassen können um seinen Protest zu äußern, oder die G20-Teilnehmer ärgern können. Dann hätte man vielleicht auch die Hamburger Bevölkerung an seiner Seite. Somit haben sich hoffentlich die linken Krawallbrüder ein Eigentor geschossen.
„KLiMAN0TSTAND“ .... drehen die bunten Ökos jetzt ganz durch ?
Christian
Fischfleisch
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  • Beitrag 19. Dez 2017 15:00

Re: Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

worgan hat geschrieben:Das wäre aber schwach, wenn Beweismittel existieren. Diese Argumentation kann erst kommen, wenn die beteiligten Personen identifiziert werden sollen. An der Beteiligung der aufgenommenen Personen besteht dank der Aufnahme kein Zweifel.

Das ist eine Vorverurteilung. Es ist Sache des Gerichts, und zwar ausschließlich des Gerichts, erstens zu entscheiden welche Beweismittel man überhaupt zuläßt und zweitens die angebotenen Beweise FREI zu würdigen. Nicht die Polizei entscheidet, woran es keinen Zweifel gebe, auch nicht der Staatsanwalt, darüber entscheidet allein das Gericht. Aber darum ging es in meinem Beitrag gar nicht, sondern dort habe ich angesprochen, daß sich die mutmaßlichen Täter intelligenterweise selbst ans Messer liefern, indem sie erklären, daß sie an den Ausschreitungen beteiligt waren und die gefilmten Personen sind. Hätte das Gericht sonst noch Zweifel, etwa wegen einer unscharfen Täteraufnahme, dann können diese ob des faktischen Geständnisses zurücktreten.

Was diese G20-Gipfel allgemein betrifft, so ist das ein Festival der Idioten. Ich kann keinen vernünftigen Grund erkennen, derartige Veranstaltungen inmitten von Großstädten abzuhalten und dort das Alltagsleben von Hunderttausenden zu stören. Außerdem sind die ach so wichtigen Teilnehmer dieser Veranstaltungen dort nur mit einem völlig unverhältnismäßigen Aufwand zu schützen. Ganz gleich wie man zu dem Sinn solcher Veranstaltungen per se stehen mag, man könnte sie mit deutlich geringerem Aufwand auch an anderen Orten abhalten, die sich mit Bruchteilen an Personal schützen lassen. Deutschland hätte dafür beispielsweise Schloß Meseberg, auch der früher gern genutzte Petersberg wäre viel einfacher zu schützen, als die Hamburger City. Mir tun die Polizeibeamten und Anwohner leid, die unter diesem Affenzirkus zu leiden haben.

Gewalttäter findet man nicht nur beim G20-Gipfel, da ist es halt nur besonders peinlich für den Gastgeber, sondern ebenso bei Fußballspielen oder irgendwelchen Wahlkampfveranstaltungen. Wem das alles noch zu soft ist, der geht zum IS und schlachtet Menschen ab. Ein Grund und eine Motivation dafür findet sich immer, links, rechts, im religiösen Glauben oder einfach im Haß auf irgendwas und irgendwen.

Menschen sind eben nicht grundsätzlich intelligent, sie sind auch nicht grundsätzlich moralisch integer oder friedllich. Das ist aber kein Phänomen der heutigen Zeit, wie uns die Hexenjagd des Mittelalters, der RAF-Terror und andere Geschehnisse in der Geschichte beweisen. Auch Auschwitz wäre nicht möglich gewesen, wenn die damaligen Akteure, die sich selbst für perfekt hielten, dieses nach menschlich-moralischen Maßstäben auch wirklich gewesen wären. In uns allen steckt das Potential für einen wunderbaren Menschen ebenso, wie für einen grausamen Verbrecher. Was daraus wird, bestimmen Erziehung, gesellschaftliche Normen und Werte, und wie diese durchgesetzt werden. Diese linken Bazillenmutterschiffe in vielen Großstädten hätte man längst rigeros versenken sollen, aber so ist das eben, wenn die Alt-68er heute an Schlüsselstellen von Staat und Justiz sitzen.
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  • Beitrag 19. Dez 2017 16:04

Re: Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

Und von einigen, absolut unstrittig, Kriminellen auf eine Allgemeinheit zu schließen ist richtig? Gilt das auch für das Fußballstadion? Gelten kriminelle Handlungen bei G20 für die gesamte "linke" Szene?

Ist indymedia das sprachrohr ALLER linken? Bzw gar das Sprachreohr DER Antifa? JEDER kann dort was posten, also wie können "die sich dann ans messer liefern"?

Medien und Menschen die auf indymedia als Quelle verweisen, haben das Prinzip dieser Plattform entweder nicht verstanden oder ignorieren dies bewusst..

Das ist genauso, wenn einige Posts in diesem Forum bzgl gewaltsammer Schlossöffnung als bezeichnend für die gesamte Lockpickingszene zitiert werden.
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  • Beitrag 19. Dez 2017 16:25

Re: Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

vantom hat geschrieben:Und von einigen, absolut unstrittig, Kriminellen auf eine Allgemeinheit zu schließen ist richtig?

Falls Du damit implizieren möchtest, daß ich das gesagt hätte, so handelt es sich um eine Fehlinterpretation. Ich habe lediglich geschrieben, daß grundsätzlich in jedem Menschen jegliches Potential steckt, die Frage ist, was daraus im Einzelfall wird. Theoretisch könnten auch alle gut sein, sind sie aber leider nicht. Es wäre meiner Meinung nach auch deutlich verfehlt, die linke oder rechte Szene als Vereine katholischer Häkelkünstler und Laubsäger zu betrachten, wer so weit links oder so weit rechts steht, ist mindestens anfällig für eine auch gewaltsame Vertretung seines Standpunkts. Ausnahmen bestätigen die Regel, sicherlich gab es auch in der NSDAP einige "gute Nazis".
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  • Beitrag 19. Dez 2017 16:34

Re: Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

@fripa meine antwort war eher allgemein auf den threat bezogen. Ich verstehe deinen punkt. Ich habe aber, trotz abweichender Erfahrungen, ein grundauf positives Menschenbild (nicht zu verwechseln mit Gruppen). Ja, in jedem Menschen schlummert das Böseste, aber die Gruppe und das Umfeld ist dafür verantwortlich, dies zu gestalten. Und wenn gesagt wird, dass bspw, Migranten nicht integrierbar sind, spricht das meiner Meinung nach ausschließlich für die unwilligkeit und z.t. Unfähigkeit der Gruppe, die für die Integration zuständig ist.
Genauso sehe ich die Linke Szene kritisch, wie da teilweise mit steinewerfern umgegangen wird. Ich habe es aber auch schon erlebt, dass menschen, die bei einer demo anfingen steine auszubuddeln, vom bösen schwarzen block gepackt wurden und zur seite genommen wurden. (Was jetzt natürlich nicht heißt, dass DER schwarze block gut aei..)

Ich finde halt generell die argumentation auf basis von einzeläußerungen (z.b. Indymedia) sehr dünn, da es KEIN sprachrohr der "linken" gibt..
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  • Beitrag 19. Dez 2017 17:05

Re: Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

nein, einen Pranger mag ich nicht - egal, wie heher das Ziel ist.
Das Pamphlet auf indymedia, nunja.... wenn das die Antwort ist :ratz: Das würde mich als junger BPol-Angehöriger eher belustigen :p
distiller
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  • Beitrag 19. Dez 2017 17:26

Re: Polizei fahndet mit Fotos nach G-20 Gewalttätern

fripa10 hat geschrieben:Aber darum ging es in meinem Beitrag gar nicht

Das unbestritten. Aber jetzt hab ich ein Verständnisproblem:


fripa10 hat geschrieben:
worgan hat geschrieben:Das wäre aber schwach, wenn Beweismittel existieren. Diese Argumentation kann erst kommen, wenn die beteiligten Personen identifiziert werden sollen. An der Beteiligung der aufgenommenen Personen besteht dank der Aufnahme kein Zweifel.

Das ist eine Vorverurteilung. Es ist Sache des Gerichts, und zwar ausschließlich des Gerichts, erstens zu entscheiden welche Beweismittel man überhaupt zuläßt und zweitens die angebotenen Beweise FREI zu würdigen. Nicht die Polizei entscheidet, woran es keinen Zweifel gebe, auch nicht der Staatsanwalt, darüber entscheidet allein das Gericht.


Dann ist jede Zeugenaussage auch eine Vorverurteilung. Denn ob ich sage: "Ich habe einen großen Mann mittleren Alters mit kurzen blonden Haaren gesehen, wie er einen Stein auf den Polizisten HH-14-8 geworfen hat" oder ob die Kamera dasselbe aufgezeichnet hat - der Unterschied ist nur, dass es einmal eine Maschine aussagt und einmal ein Mensch. Bewiesen ist es bei der Kamera, dass jener Mensch geworfen hat. Nur weiß man eben nicht, wer es ist. Es müsste ja sonst so sein, dass zuerst sämtliche Aussagen, Aufnahmen etc. von einem Gericht auf Beweiswürdigkeit geprüft werden müssten, bevor sie zur Fahndung genutzt werden, und die Personen müssten angeklagt werden können, bevor die Aufnahmen überhaupt genutzt werden können. Das Gericht müsste zuerst feststellen, dass die Kamera tatsächlich das aufgezeichnet hat, was sie aufgezeichnet hat. Aber: Wieso fertigt die Polizei Aufnahmen an? Um die Personen besser identifizieren zu können. Meiner Meinung nach geschieht dies, bevor das Gericht die Sachen zu Gesicht bekommt. Wo hab ich meinen Denkfehler?
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