Klimalüge

Nachrichten des Tages von Koksa-Bordies zusammengetragen
  • Beitrag 9. Sep 2019 22:15

Re: Klimalüge

schabe78 hat geschrieben:Unfähigkeit kann ich mir bei den allermeisten Politikern weltweit nicht vorstellen. Wer es schafft, seinen Stuhl in einem solchen Hyänenkäfig zu verteidigen und zu halten, kann nicht dumm sein.

Skrupellosigkeit, Machtinstinkt und Verschlagenheit verkörpern meines Erachtens keine Fähigkeit in Bezug auf den Job des Politikers. Dessen Job, für den er vom Volk gewählt / bestellt wurde, besteht darin, die Geschicke dieses Landes bestmöglich zu lenken und den Staat zu organisieren. Darum geht es und genau in diesen Zuständigkeitsbereich fiele beispielsweise eine gute Umwelt- und Klimaschutzpolitik. Nur findet da außer dem Zünden von Nebelkerzen und dem Präsentieren von aus Kartons schnellenden Clownköpfen nichts statt. Völlig gleich ob das auf Unfähigkeit beruht oder auf Unwilligkeit, in jedem Falle erfüllen unsere Politiker nicht den ihnen vom Volk übertragenen Auftrag. Niemand hat sie beauftragt ihre eigene Macht zu erhalten, niemand wollte von ihnen mit sinnlosen Verboten gegängelt werden und niemand dürfte im Sinne gehabt haben, daß "Klimaschutz" in E-Tretrollern besteht, die durchschnittlich nach drei Monaten reif für die Entsorgung sind und im wesentlichen nicht etwa emissionsstärkere Fahrzeuge substituieren, sondern die Nutzung des Gehens oder des Fahrrads. So etwas ist keine Politik, sondern Kokolores.
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fripa10
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  • Beitrag 9. Sep 2019 22:18

Re: Klimalüge

Dass die meisten Chinesen ärmer leben spricht jetzt aber nicht wirklich für eure Position, sondern ja eigentlich für meine? *kopfkratz*
Von wegen: Die haben es mehr nötig als wir. Wir haben schon einen höheren Lebensstandard.
Ich bin verwirrt.

Aber lasst mal gut sein.
Wir sind uns ja einig, dass:

- das Klima sich wandelt zu höheren Temperaturen
- der Wandel negative Folgen für uns Menschen und andere Spezies hat
- wir Menschen dafür verantwortlich sind
- und wir gegensteuern müssen

Wie genau müssen wir aushandeln.
Welchen Teil an Verantwortung die Chinesen oder andere Nationen tragen ist zweitrangig, wir müssen erst einmal vor unserer eigenen Tür kehren.
remini
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  • Beitrag 9. Sep 2019 22:38

Re: Klimalüge

remini hat geschrieben:Welchen Teil an Verantwortung die Chinesen oder andere Nationen tragen ist zweitrangig, wir müssen erst einmal vor unserer eigenen Tür kehren.

Einigen wir uns auf eine Abwandlung. Möge jeder vor seiner Tür kehren, aber nicht vor meiner. Denn ich bin wie dargelegt an den deutschen CO2-Emissionen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, die keinen vernünftigen Zweifel mehr zuläßt, weit unterdurchschnittlich beteiligt und leiste über meine Grundstücke obendrein sogar einen eigenen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Insofern wäre es unangemessen und unfair, mich gleichermaßen fiskalisch dafür in Haftung nehmen zu wollen, daß wohlhabende Grünen-Wähler mehrmals im Jahr für ein paar Tage ans andere Ende der Welt fliegen, einen dicken SUV brauchen um in der Großstadt Möhren vom Biomarkt zu holen oder ihre Kinder zur Schule zu karren.

Mein gesamtes Konsumverhalten ist nachhaltig, ich nutze Gegenstände möglichst lange und repariere was irgend möglich ist, ehe ich Sachen wegwerfe. Damit dürfte ich meinen Teil leisten, ganz unabhängig davon, ob man den sogenannten Klimaschutz für notwendig oder möglich erachtet oder nicht. Die Politik hingegen straft pauschal mit der Kettensäge an den Hälsen der Bürger ab, und zwar nicht mit Abgaben auf unnötigen Luxus, sondern indem man lebensnotwendige Dinge wie Energie und Heizung verteuert, was die sozial Schwachen unverhältnismäßig hart trifft. Die reichen Stinker fahren eh die modernsten Autos und werden auch die modernsten Heizungen haben, aber das können sich nun mal viele Rentner oder Geringverdiener, ja nicht mal alle Normalverdiener, leisten. Damit verstößt das auch gegen das Sozialstaatsgebot und den Gleichheitsgrundsatz. Die Umweltministerin Schulze ist in der SPD, das war mal, die Älteren von uns erinnern sich dunkel, die Fürsprecherin der kleinen Leute, alles verkommen, deren Niedergang erfolgt völlig zu recht.
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fripa10
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  • Beitrag 10. Sep 2019 04:13

Re: Klimalüge

...die "wohlhabenden Grünen-Wähler" werden von ebendiesen verlogenen Scheinheiligen gerade ein wenig aufgeschreckt mit absurden Forderungen nach "SUVs raus aus den Städten". Wir sind einfach von zu vielen Idioten umgeben, für die "Idiocracy" keine bitterböse Satire und Warnung, sondern eine Anleitung ist.
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  • Beitrag 10. Sep 2019 11:03

Re: Klimalüge

Ich empfehle https://www.klimafakten.de/fakten-statt ... n/fakt-ist als Lektüre. Da gibt es wissenschaftlich untermauerte Fakten, die so ziemlich alles widerlegen, was in diesem Thread schon an merkwürdigen Theorien aufkam. Natürlich kann man sich jetzt auch auf den Standpunkt stellen, dass die große Mehrheit der Wissenschaftler Unsinn redet und man es selbst besser weiß. Mit Wissenschaft hat das allerdings dann wenig zu tun. Und dass es auch Wissenschaftler gibt, die vom aktuellen Konsens abweichen ist ebenfalls nichts neues (gibt es übrigens quasi in jedem Fachgebiet), ändert aber nichts daran, dass sie massiv in der Unterzahl sind.

Wie man dieses Problem nun angeht, ist eine ganz andere Frage. Aber wer heute immer noch den Klimawandel und unsere Rolle darin leugnet, der macht sich seine Welt wohl in a la Pipi Langstrumpf.

Was die Rolle anderer Länder im Vergleich zu Deutschland angeht, so sprechen die Zahlen leider auch eine eindeutige Sprache: Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern wie China und den USA schon ziemlich gut in der Reduktion seiner Emissionen. Wir brauchen daher auf jeden Fall globale Lösungen, das heißt aber nicht, dass wir uns zurück lehnen und drauf warten sollten, dass jemand anders schon irgendwas tun wird.
decoder
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  • Beitrag 10. Sep 2019 12:52

Re: Klimalüge

MIt Statistiken läßt sich alles beweisen, sogar das Gegenteil. Der erste Schuß verfehlte die Ente um einen Meter nach links, der zweite Schuß verfehlte die Ente um einen Meter nach rechts. Statistisch gesehen ist die Ente tot.

Im Grunde kann man das alles außen vor lassen bei der Frage, ob und welche konkreten Maßnahmen tatsächlich in der Lage wären, Einfluß auf die Erderwärmung zu nehmen. Denn auf der Grundlage der mutmaßlichen oder tatsächlichen Fakten gibt Deutschland "Antworten" wie E-Tretroller, E-Autos, Biogasanlagen und den massenhaften Bau von Windenergieanlagen, was nicht einen Teilaspekt in Sachen Klima verbessert, sondern neue und oft noch schlimmere Baustellen eröffnet. Blinder Aktionismus dominiert, es gibt kein zuende Denken von Zusammenhängen und Folgen, von einem stimmigen Gesamtkonzept ganz zu schweigen.

Was bisher unternommen wurde, sind Lachnummern, ökologische Jahrhundertsünden und das zügige Steuern in Sackgassen. Eines ist all diesen Dingen gemeinsam - sie kosten die Bürger viel viel Geld, sie sind nicht sozial verträglich und was am schlimmsten ist, sie sind ohne wesentlichen Einfluß auf das Klima. Jedem Ökonom rollen sich die Fußnägel auf, wenn er in Sachen "Klimaschutz" Kosten und Nutzen gegenüberstellt und am Ende des Tages kommt man an Wahrheiten nicht vorbei, die da lauten, daß sich ungeachtet allen Ausbaus der Erneuerbaren Energien und viel heißem Dampf nichts daran geändert hat, daß Deutschland nicht einmal seine sich selbst gesetzten Klimaschutzziele auch nur annähernd einhalten wird, obwohl man da schon sehr getrickst hat, indem man die Reduktion von CO2 ausgehend vom Stand 1990 erreichen will. Der nächste und noch viel schlimmere Trick sind nun die E-Autos, wo man die Klima- und Umweltbelastung an andere Staaten delegiert.

Wenn die Politik es in 30 Jahren nicht geschafft hat diesbezüglich etwas Brauchbares auf die Beine zu stellen, muß man schon fragen dürfen, warum das nunmehr gelingen soll und vor allem wie. Stand heute erkenne ich nichts, das da Erfolg verspricht und vieles das sozial Schwächere an die Wand drücken wird. Der Einfluß auf das Klima? Null! Natürlich ist Zurücklehnen unbefriedigend, bisher hat aber auch jede andere deutsche Körperhaltung zu keinem klimabezogen besseren Ergebnis geführt. Wir stapeln ohne Konzept einige Paletten teurer Mauerziegel kreuz und quer aufeinander und niemand hat einen Plan, wie am Ende da ein Haus daraus werden soll. Das ist der aktuelle Stand, trotz aller "wissenschaftlich untermauerten Fakten".

Das deutsche Vorgehen in Sachen Klimaschutz ist eine andere Form des BER, es kreißten die Berge und heraus kam ein lächerliches Mäuslein. Ich wage eine Prognose, wir werden noch ein Jahrzehnt über den Klimaschutz reden, aber es wird nichts Substantielles passieren. Danach verschwindet das Thema in der Mottenkiste, so wie AIDS, BSE, Waldsterben, EHEC, die Besetzung der Krim und andere Themen, die einst die Titelseiten dominierten. Neue Themen werden kommen und das Klima gerät in Vergessenheit. Dann wird es vielleicht um Trinkwasserknappheit gehen, oder das Sterben des Lupinenschwanzwedlers in nitrophilen Großkrautsäumen bei vorherrschend westlichen Winden und Infraschallimmission.
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  • Beitrag 10. Sep 2019 14:52

Re: Klimalüge

fripa10 hat geschrieben:MIt Statistiken läßt sich alles beweisen, sogar das Gegenteil. Der erste Schuß verfehlte die Ente um einen Meter nach links, der zweite Schuß verfehlte die Ente um einen Meter nach rechts. Statistisch gesehen ist die Ente tot.


Alleine schon der Satz enthält derart viel Unsinn, dass es schwer fällt weiterzulesen. Ich hab u.a. Statistik studiert und nein, man kann mit Statistik nicht alles beweisen. Was man allerdings super kann ist, mit falschen oder unvollständigen Informationen (z.b. auch mit falsch angewandter Statistik) falsche Behauptungen untermauern. Statistik ist im Übrigen auch nur ein (begrenztes) Werkzeug von vielen und Klimawissenschaft basiert nicht ausschließlich auf Statistiken.

Aus deinem Post lese ich vorallem zwei Dinge heraus:

1) Du hast von allem Ahnung und weißt alles besser, egal wieviele hundert Experten dir das Gegenteil sagen und ohne auch nur im Geringsten davon auszugehen, dir könnten vielleicht Informationen für deine Einschätzung fehlen.

2) Du gehörst zur Gruppe der "Warum machst du nicht einfach xyz" Sager, die sich gerne hinstellen und anderen alles erklären was sie wohl falsch machen, aber dabei bleibt es dann auch.

Insofern sehe ich keine sinnvolle Diskussionsgrundlage mit dir.
decoder
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  • Beitrag 10. Sep 2019 17:12

Re: Klimalüge

fripa10 hat geschrieben:Jedem Ökonom rollen sich die Fußnägel auf, wenn er in Sachen "Klimaschutz" Kosten und Nutzen gegenüberstellt


Dann zitier doch mal all diese Ökonomen?
Die möglichen Klimawandelfolgen bestimmter Emissionsszenarien sind weit teurer als diese Folgen durch Reduktion von Emissionen möglichst abzuwenden und das wissen eigentlich auch die meisten Ökonomen.
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  • Beitrag 10. Sep 2019 21:13

Re: Klimalüge

decoder hat geschrieben:Insofern sehe ich keine sinnvolle Diskussionsgrundlage mit dir.

Warum diskutierst Du dann mit mir? :laugh:
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  • Beitrag 10. Sep 2019 21:50

Re: Klimalüge

remini hat geschrieben:Die möglichen Klimawandelfolgen bestimmter Emissionsszenarien sind weit teurer als diese Folgen durch Reduktion von Emissionen möglichst abzuwenden und das wissen eigentlich auch die meisten Ökonomen.

Du willst allen Ernstes behaupten, das gelinge durch die Reduktion von CO2 in Deutschland, und zwar durch E-Tretroller mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 3 Monaten, die abends per LKW zum Aufladen eingesammelt und morgens in gleicher Form wieder in der Stadt verteilt werden? Oder durch den Umstieg auf E-Autos, die auf Langstrecken erst nach 150.000 Fahrkilometern die Klimabilanz eines Dieselautos erreicht haben, vorher aber sogar CO2-intensiver sind? Oder durch Biogasanlagen, die zur Vernichtung landwirtschaftlicher Böden und dem Artensterben erheblich beitragen und für die man die benötigten Rohstoffe und Abfälle per Diesel-LKW, Diesel-Traktor, Diesel-Mähhäcksler und Diesel-Radlader transportiert, anbaut, erntet und entsorgt? Oder durch den Abschluß von Handelsverträgen mit Südamerika, in deren Folge dort noch mehr Regenwald vernichtet wird?

Für mich sind und bleiben das allesamt Feigenblätter oder sogar klar kontraproduktive Schritte, die keinen echten Nutzen für den Klimaschutz entfalten. Und damit komme ich zu dem ökonomischen Aspekt zurück - eine Sache die faktisch keinen Nutzen liefert, oder zumindest einen so lächerlich geringen Nutzen in Bezug auf die globalen Gesamtemissionen beim CO2, kann nicht wirtschaftlich sein. Denn Deine Idee setzt voraus, daß sich die Emissionen reduzieren lassen und in der Folge dessen Folgekosten des Klimawandels verringert werden. Wenn man aber wie Deutschland im Wesentlichen nur Maßnahmen vornimmt, die gerade zu keiner relevanten Reduktion führen, so verhindert man damit weder den Klimawandel per se, noch dessen Folgekosten. Ergo: Ausgaben, denen kein echter Gegenwert gegenüber steht. Ob man den Klimawandel überhaupt noch stoppen oder auch nur abmildern kann, ist ja auch umstritten. Insofern darf man den Zeitbedarf dafür, effektive Maßnahmen zu ersinnen, Technologien zu entwickeln und umzusetzen ebensowenig außer Acht lassen, wie die Verzögerung die es geben wird zwischen einer Reduktion etwa beim CO2 und der Reaktion des Klimas darauf. Da erwarte ich etliche Jahrzehnte, bis das überhaupt beim Klima Effekte zeigen dürfte, da sind wohl die meisten Messen gesungen und die meisten Schäden / Verluste an Land längst eingetreten.
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