Testbericht Nokia E90 (Communicator)

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Moderator: DerHorne

  • Beitrag 16. Sep 2009 19:56

Testbericht Nokia E90 (Communicator)

Testbericht Nokia E 90

Vor einiger Zeit habe ich mit bei handysmobile.de (Dengel & Ingaliso GbR Hannover) ein Telefon mit Vertragsbindung bestellt. Der Communicator E 90 führt eine wichtige Tradition fort: ein leistungsfähiger Kleinstcomputer mit eingebautem Telefon. Nach konventioneller Modellbezeichnung wäre er der 9600. Der erste Blick löst oft ein Grinsen oder einen Lacher aus. Ich dachte "endlich mal wieder eine vernünftige Größe". Darauf kommt es eben doch an.

Ich öffne den Akkufachdeckel und setze die SIM ein, den Trick muss ich erst üben, genauso wie das Telefon üben muss, eine SIM eingebaut haben zu wollen. Der Akku wackelt ein bisschen, was allerdings im Betrieb nicht stört . Der Deckel fürs Akkufach zeigt den Herstellungsmonat: August 2007. Immerhin ist er aus Metall. Beim Einschalten meldet sich erfreulicherweise ein Vibrationssignal. Eine Neuheit, bisher hatte Nokia das bei der 9000er-Serie notorisch ignoriert. Das Aussendisplay ist schön groß, die manuell eingegebene Telefonnummer kann deutlich kontrolliert werden. Die Bedienung mit der 5‑Wege‑Taste, der Menu- und Löschen-Tasten sowie den zwei frei zuteilbaren Schnellwahltasten ist gewöhnungsbedürftig, aber schnell erlernt. Die Tasten geben zu wenig Rückmeldung, außerdem hätte ich mir eine klarere Abgrenzung gewünscht, blindes Nummernwählen erinnert an Lotto. Vom geschlossenen Telefon habe ich Zugriff auf alle Funktionen. Aufklappen und bequem weiterarbeiten ist somit genauso möglich wie zuklappen und sich über die T9-Bedienung ärgern. Anwendungen müssen nicht geschlossen werden, um eine neue aufzurufen oder zu telefonieren. Eine Markierung erinnert sogar, welche Anwendung noch im Hintergrund geöffnet ist.

Wie erwartet, ist selbst mit nur einem Signalstärkenstrich noch recht gutes Telefonieren möglich, allerdings verwundert es mich schon, dass deutlich zu schnell niedrige Signalstärke erreicht ist. Die Sprachqualität ist für Nokia-Verhältnisse recht mies und leise noch dazu. Ab und zu scheppert es sogar. Der eingebaute Lautsprecher gibt auch nicht viel mehr her, in einer belebten Straße ist ein Gespräch nahezu unmöglich. Das mitgelieferte Stereo-Headset ist da schon besser, leider klingt es deutlich zu dumpf. Da hätte ich mehr erwartet. Der Akku hält recht lange durch. Leider gehört der MP3-Player zu den Großverbrauchern, der den Akku schnell leert.

Ein bisschen stimmt die spöttische Bezeichnung "Telefonbuch" schon, denn man kann es ja aufklappen. Innen findet sich ein großes Display und eine Volltastatur. Diese ist recht einfach zu bedienen und sogar mit meinen ungeschickten Wurstfingern gelingt mir ein Text mit erstaunlich wenig Fehlern.

Die Kontaktliste ist übersichtlich und hat viele Funktionen, es gibt Anrufergruppen, mit denen ich beliebige Klingeltonprofile erstellen kann. Auch für einzelne Kontakte sind besondere Ruftöne möglich. Gewöhnungsbedürftig ist die Sortierung, weil ich jetzt unter Anderem die Möglichkeit habe, Vornamen getrennt vom Nachnamen einzugeben.

Der Kalender ist wie gewöhnlich übersichtlich und dank dem breiten Display passt jetzt neben der Monatsansicht auch die Tagesübersicht daneben. Ich finde auch die Möglichkeit, den Kalender als Wochen- oder Tageskalender einzurichten. Für mich ist der gewohnte Monatskalender allerdings die Beste Lösung.

Die Uhrfunktion ist übersichtlich gestaltet, Wecker kann ich genügend einstellen, auch mit Wiederholungen und Wochenendfunktion. Eine Weltzeituhr mit frei wählbaren Städten ist auch vorhanden. Leider lassen sich die nicht sortieren.

Mitteilungen passen hinein, bis der 130 MB große interne Speicher voll ist. Eine MicroSD-Karte ist mitgeliefert, 512 MB groß. Das Telefon kann allerdings mit 4GB umgehen. SMS, MMS, Multimedia, eMail, Audiomitteilungen, alles ist speicherbar in selbst erstellbaren Ordnern. POP3 ist möglich, SMTP ebenfalls, wenn auch den abgehenden eMails der Text umständlich als Anhang mitgeschickt wird.

Das Telefon ist mit UMTS und WLAN nicht nur internetfähig, es lässt sich auch per USB, Bluetooth und Infrarotschnittstelle als Internetzugangspunkt für andere Geräte nutzen. VoIP ist ebenfalls möglich, entweder über einen bestehenden WLAN-Zugang, der dann das Mobiltelefon quasi als "Festnetztelefon" nutzt; als auch per SIP-Zugang. Allerdings hab ich es noch nicht geschafft, meine Easybox dazu zu bringen, meinen Communicator als Telefon zu akzeptieren. Internet geht damit allerdings. Der vorinstallierte Webbrowser ist relativ umständlich, ich vermisse bei ihm genauso wie bei Opera mini die Tabfunktion bzw. die Möglichkeit, mehrere Fenster gleichzeitig offen zu haben. Tastenkürzel mit Alt oder Strg suche ich vergeblich. Ein Forum kann mit einiger Übung recht gut bedient werden. Trotz meiner Angewohnheit, Texte mit 12-14 Punkt Größe zu lesen, geht es mit geschätzten 5 Punkt erstaunlich gut. Webseiten auf dem 9.3 cm breiten Display anzusehen ist allerdings nichts für längeres Surfen. Der Zoom erfreut die Augen, jedoch geht dies deutlich zu Lasten der Übersichtlichkeit. Chatcity macht bei beiden Browsern bereits nach drei Zeilen schlapp, immerhin funktioniert die Werbung dort ordentlich.

In Sachen Multimedia kann der Communicator durchaus mit modernen Geräten mithalten: Realplayer, Flashplayer, eine ordentliche Fotokamera mit Videofunktion und ein Audioplayer für diverse Formate sind verfügbar, ein Radio fehlt auch nicht und ein "Diktiergerät" funktioniert sogar für Sprachbefehle. Eine Sprachhilfe ist auch vorhanden, die wichtigsten Funktionen wie Anrufliste, Telefonbuch und Uhr kann damit sogar ein Blinder bedienen. Eine Vorlesefunktion für SMS ist auch vorhanden, deutsche Texte klingen auf der für englische Texte ausgelegte Funktion recht lächerlich. Mit viel Übung kann man jedoch erraten, was gemeint ist.

Wie es sich für einen Kleinstcomputer für Büromenschen gehört, bringt das Telefon ein leistungsfähiges Mini-Office mit. Quickword und Quicksheet beinhalten die nötigsten Funktionen für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Leider ist die Formatierung recht umständlich. Ein PDF‑Reader, eine Komprimieranwendung, Druckersteuerung und zwei Notizbücher liegen bereit. Ein umfangreicher Einheitenumrechner ist dabei, der nahezu alle wichtigen physikalischen Größen sowie sechs selbstdefinierbare Währungen beinhaltet. Äußerst billig und halbherzig hingepfuscht kommt allerdings der Taschenrechner dahergeschlendert. Nach liederlichen 8 Stellen ist Schluss und die Tausendertrennung muss mühsam im Augenmaß vorgenommen werden. Ausser einer Wurzelfunktion haben sich gegenüber der zehn Jahre bewährten Andwendung nur zwei Dinge geändert: Die Bedienung und das Aussehen. Ich wage sogar zu behaupten, dass sich das nur durch die ohnehin vorangeschrittene Entwicklung verändert hat. Es nervt am Anfang auch, dass ich keinen Punkt schreiben kann, es muss bitteschön ein Komma sein. Immerhin ist ein Speicher vorhanden.

Zu guter Letzt ist ein GPS-Gerät enthalten, das entweder auf das gewohnte WGS-84-System zugreifen kann oder mit GSM-Signalen wesentlich schneller und oft genauer unterstützt werden kann. Eine Routenplanfunktion ist ebenfalls dabei, scheinbar ist eine vollständige Deutschlandkarte mit Angaben unzähliger öffentlichen Gebäuden vorhanden. Einen Punkt angewählt, kann man sich dahin führen lassen und auch gleichzeitig dort anrufen. Sprechhinweise zur Routenführung sind allerdings kostenpflichtig...

Fazit: Das Gerät ist sehr gut, hat viele Funktionen und leider auch viel, das verbessert werden sollte. Da es wie bei Nokias Flaggschiff üblich kein wirklich vergleichbares Produkt von Konkurrenzfirmen gibt, können sie sich auch einen hohen Preis erlauben. Zu teuer ist es trotzdem, immerhin erhält man für dasselbe Geld einen kleinen Laptop. Wenn ich mich richtig einschätze, wird das vermutlich nicht mein letzter Communicator sein, aber auf jeden Fall nicht mein letztes Nokia. Auch wenn ich mich oft geärgert habe und immer wieder ärgern werde, hat es sich doch gelohnt, das Telefon zu kaufen.
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  • Beitrag 16. Sep 2009 23:13

Re: Testbericht Nokia E90 (Communicator)

Hallo Worgan,

bei Kenntnissen zu Mobiltelefonen bin ich nicht gerade der Guru, trotzdem hab Deinen Beitrag gern gelesen! Die Art, wie Du es beschrieben hast,
macht einer guten Kurzgeschichte alle Ehre!

Wenn das Teil so teuer ist, braucht man nach dem Kauf ja auch keinen Rechner mehr für seine Finanzen, der über 8 Stellen hinausgeht, oder?!

Würde mir auch gern so ein Gerät kaufen, bin aber noch an die Kombinationsmöglichkeiten meines PKW- Herstellers und seiner Ladeschalen
gebunden, so kommt man dann wahrscheinlich zwangsläufig irgendwann mal an ein neues Auto, nur weil man eigentlich ein neues Handy wollte.

Hatte mir Dich übrigens graziler vorgestellt.....Wurstfinger????

Liebe Grüsse,
LG
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  • Beitrag 17. Sep 2009 09:29

Re: Testbericht Nokia E90 (Communicator)

fracomingo hat geschrieben:[*]Wenn das Teil so teuer ist, braucht man nach dem Kauf ja auch keinen Rechner mehr für seine Finanzen, der über 8 Stellen hinausgeht, oder?!

Würde mir auch gern so ein Gerät kaufen, bin aber noch an die Kombinationsmöglichkeiten meines PKW- Herstellers und seiner Ladeschalen
gebunden, so kommt man dann wahrscheinlich zwangsläufig irgendwann mal an ein neues Auto, nur weil man eigentlich ein neues Handy wollte.

Hatte mir Dich übrigens graziler vorgestellt.....Wurstfinger????

Liebe Grüsse,



Eh ja, du hast natürlich recht, der Rechner ist vielleicht ja doch angemessen. :-)

Fährst du zufällig einen BMW? Jedenfalls, wenn du genügend Geld reinsteckst, müsste Nokia auch eine passende Fahrzeugausrüstung haben. Nur mit den günstigeren Modellen magst du recht haben, da bist du auf Glück angewiesen.

Grazil -- ich bin recht knochig, das stimmt, aber mit meinen Fingern hab ich es ungünstig getroffen. :-)
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  • Beitrag 17. Sep 2009 10:30

Re: Testbericht Nokia E90 (Communicator)

Macht das nur BMW? Aber Du hast Recht, ja!

Obwohl das ein recht neuer 2-Tonner ist, tut man sich bei der Vielfalt der in die Vorderarmlehne verdeckt zu integrierenden leichten Handy-Schalen offensichtlich schwer!
Und da darüber die automatische Bluetooth-Aktivierung/Außenantennenkopplung/Telefonbuchbedienung per Bordcomputer etc stattfindet, möchte ich auch nicht
auf eine angepappte Billigversion im Innenraum umsteigen, die es sicher für fast alle Mobiltelefone gibt.

Die Alternative wäre eine Twin-Card, aber den monatlichen Mehrpreis bin ich nicht bereit zu zahlen!

Apropos Finger: Bist Du denn im Lockpicking selbst aktiv? Da braucht man ja schon etwas geschickte Hände, wobei das eine ja nicht das andere ausschließen muss.

Liebe Grüsse
LG
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  • Beitrag 17. Sep 2009 12:37

Re: Testbericht Nokia E90 (Communicator)

Eine Twincard ist nicht notwendig, da der Apparat als Externes Bluetoothgerät funktionieren kann, selbst mit Bluetooth-Headset. Mit anderen Worten: Die externe Antenne deines BMW müsste fähig sein, mit ein bißchen Systemfummelei das E90 so anzunehmen, dass du es nur ins Auto legen brauchst und schon telefonieren kannst. Lustig wirds dann (war das hier angesprochen?) wenn du nach draussen gehst und das System noch nicht erkannt hat. Dann telefonieren die Insassen und du wunderst dich, warum du nix hörst :-)

Bisher habe ich kein nennenswertes Lockpicking betrieben. Ich hab zwar schon ein bisschen Erfahrung mit Öffnen, allerdings nicht mit zerstörungsfreiem... Interesse besteht schon lange, es wird auch in absehbarer Zeit was, nur hab ich bis dahi noch recht viel zu erledigen. Meine Finger sind zwar nicht besonders lang, aber besonders an den Enden relativ dick und deswegen recht klobig und manchmal nervt das auch. Feinmotorisch habe ich wenig Geschick, aber vielleicht ist Lockpicking da ja grade eine gute Übung. Wir werden jedenfalls sehen, was kommt...
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  • Beitrag 17. Sep 2009 17:22

Re: Testbericht Nokia E90 (Communicator)

Ich danke dir für den coolen Bericht!

MfG, m3nT!s
...Lockpicker 4 Life...
m3nTis
Huehner picken auch
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  • Beitrag 18. Sep 2009 09:36

Re: Testbericht Nokia E90 (Communicator)

Hallo Worgan,

da hat man sein Auto schon eine Weile, und dann erzählst Du mir Dinge, die ich noch gar nicht gewusst hatte!
Du hast Recht, das Handy funktioniert auch, wenn ich es nicht in die Ladeschale lege, hab es ausprobiert!
Ich hatte das damals alles vom Autohaus konfigurieren lassen, da brauchte ich die ganzen Betriebsanleitungen nicht
durchlesen. Hab dann noch bei BMW angerufen und sie haben mir gesagt, man könnte bis zu 4 Handys im
Bordcomputer anmelden, die automatisch erkannt werden sollen, bereits wenn man einsteigt.
Die Ladeschale hätte aber den Vorteil, dass man den Elektrosmog nicht im Innenraum hätte.
Aber wiederum würde das Bordsystem unter Umständen bei manchen Geräten trotz Bluetooth Probleme haben.
Das ist ja das, was Du mit "Systemfummelei" tituliert hast.

Ich werde mir jetzt nicht sofort ein neues Handy kaufen, aber es ist gut, informiert zu sein und die Möglichkeiten
zu kennen!

Herzlichen Dank, dass Du mir geholfen hast, dass ich da jetzt richtig durchblicke!

Lass das mal ruhig mit dem Lockpicking, wir brauchen auch Fachleute auf solchem Gebiet.
Jeder hat seine Schwerpunkte woanders.

Liebe Grüsse,
LG
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  • Beitrag 18. Sep 2009 13:05

Re: Testbericht Nokia E90 (Communicator)

Genau das meinte ich. Aber vier, das wusste ich selber nicht. :-)

Nein, ich vernachlässige meine Computersucht nicht wegen dem Lockpicking, aber ne neue Sucht kann ja nie schaden, was? ;)
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  • Beitrag 16. Sep 2015 19:49

Re: Testbericht Nokia E90 (Communicator)

Nach dem geschätzt fünfzigsten Sturz hat mein erster Communicator seinem Mikrofon Rente gewährt: Nur noch mit Brüllen, wie früher am Telephonapparat mit Kohlemikrophon, kann man kommunizieren. Dazu kommen zahlreiche andere Sturzschäden, die aber der Funktion genausowenig Abbruch tun wie die Lackschäden, die durch Schwitzhände entstanden sind. Noch heute gibt mir die selbstheilende Außenanzeige zu denken. In der Eile schlug einst ein Karabinerhaken dagegen, worauf vier Pixel falsche Farben angezeigt haben. Nach wenigen Monaten plötzlich fehlten die Falschfarben und die Anzeige verhielt sich korrekt. Weiterhin defekt blieb die Schutzschicht aus Kunststoff, die nun auch Staub hineinließ.

ein großer Mangel ist der begrenzte Speicher bei Kurzmitteilungen im Ausgang, der auf 999 begrenzt ist und warnungslos löscht, was ihm über diese Zahl geht. Im Eingang dürfen es mehr Nachrichten sein. So sollte man früh genug Ordner erstellen, löschen oder auf einen Computer übertragen.

Ebenfalls bekommt der T9-Wortspeicher Demenz, wenn der interne Speicher stärker gefüllt ist. Da frage ich mich, wozu ich 4 GB an MicroSD eingebaut habe. Übrigens gehen trotz anderer Mitteilung im Handbuch auch MicroSDHC-Karten. 8 GB ist problemlos möglich, 16 auch. Möglicherweise liegt dann die Internspeicher-Demenz an dieser Sache, aber die inneren Daten der Karte sind abrufbar.

Es dauert allerdings sehr lange, wenn der interne Speicher bzw. die Karte voll ist, wenn man eine Kurznachricht aufrufen oder löschen mag oder ein Foto angucken will, vergehen zuweilen 12 Sekunden, wo bei leerem Speicher ohne Verzögerung gelöscht und aufgerufen wird.


Derweil nutz ich den zweiten Communicator, den ich mit zwei neuen Akkus für 30 Euro von meinem früheren Chef abgekauft hab.
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  • Beitrag 16. Sep 2015 19:57

Re: Testbericht Nokia E90 (Communicator)

Ist mir viel zu modern und vor allen Dingen zu groß !
boianka
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