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Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 17. Feb 2019 13:43
von mhmh">mhmh
Gerne.
Und bzgl. der Kabelverzweiger und Kabelschächte der Telekom hast Du zum Glück recht, viele von denen werden tatsächlich überwacht - heutzutage heißt das System SESYS (SEcurity SYStem), z.B. hier http://multimedia.3m.com/mws/media/5361 ... elekom.pdf kann man ein wenig darüber nachlesen.

Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 17. Feb 2019 22:22
von Christian
Moldovan hat geschrieben: ... Jemand der viel über Baton Schlüssel wissen will macht sich verdächtig ...

...natürlich rein speeersprotliches Interesse. Wie waren noch mal die Einschnittwinkel ?

Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 21. Feb 2019 19:04
von gs33">gs33
Klaus hat geschrieben:
Wird denn nur ein Schlüssel für dieses eine Schloss benötigt? Oder sind gleich mehrere Schlösser vorhanden, und Du brauchst einen Schlüssel, der alle Schlösser schließt?


War das die alles entscheidende Frage? :D

Richtig, auf diese Frage habe ich keine Antwort erhalten. Es ist meiner Meinung nach nicht sehr giel Arbeit, einen solchen Schlüssel zu machen. Die Unocode muss jedenfalls hinterher nicht neu justiert werden. Schloss öffnen, Zylinderkern herausnehmen, Rohling einstecken und schrittweise drehen, dabei die Codierung notieren. Fräser einsetzen, Werte in die Unocode eingeben, Abloyvorrichtung mit Rohling einspannen, Schlüssel einschneiden, fertig.
Für mich als Hobbybastler kein Problem. Für einen Schlüsseldienst finde ich 25,- Euro schon sehr wenig. 20 bis 60 Minuten würde ich schon kalkulieren.

Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 21. Feb 2019 19:26
von boianka">boianka
gs33 hat geschrieben:
Klaus hat geschrieben:
Wird denn nur ein Schlüssel für dieses eine Schloss benötigt? Oder sind gleich mehrere Schlösser vorhanden, und Du brauchst einen Schlüssel, der alle Schlösser schließt?


War das die alles entscheidende Frage? :D

Richtig, auf diese Frage habe ich keine Antwort erhalten.
Ich dachte schon, dass er Dich daraufhin kontaktiert hat, weil er danach nicht mehr (angemeldet) hier war, aber vielleicht hat er ja auch "Besuch" bekommen . . . :wngn:

Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 11. Mär 2019 21:12
von Kreuzbart
Ich dachte auch immer, dass zumindest die modernen Kästen für Kommunikationsanwendungen die so auf unseren Straßen herumstehen überwacht werden, an vielen prangert ja auch ein entsprechender Hinweis. Natürlich kann man so einen Aufkleber auch einfach so draufkleben, ohne das ein Meldekontakt angeschlossen ist :p Von einem befreundeten ehemaligen Außendienstmitarbeiter der Telekom wurde mir aber auch bestätigt, dass viele Einrichtungen mittlerweile überwacht werden. Selten findet man da eindeutigere Hinweise als ein "Achtung Alarmgesichert!" Aufkleberchen an solchen Installationen, z.B.:

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Die Zyinder von GECO, baton oder FMT hab ich bisher aber auch nahezu ausschließlich in Fernmeldeanlagen verbaut gesehen. Die FMT Fernmeldetechnik Produktions GmbH & Co. KG stellt aber auch Wandtresore als Rohrtresore für allgemeine Anwendungsfälle her, mit Schloss im System GECO.

In der schönen Essener Innenstadt hatte ich mal ein Erlebnis, da liefen vor mir her zwei ganz normal gekleidete Typen, plötzlich bleiben beide stehen, einer geht zu einem Telekom Verteilerkasten am Straßenrand, schließt auf und öffnet beide Türflügel :o Das ganze sah so aus, als wollte er seinem Kollegen bloß mal Zeigen, wie son Kasten von innen aussieht, aber etwas mekrwürdig fand ich das schon. Dass da jeder, der legal im Besitz eines entsprechenden Schlüssels ist, sich in seiner Freizeit mal etwas in unserer Telekommunikationsinfrastruktur umsehen kann finde ich nicht sehr beruhigend. Auch wenn ich die Vertrauenswürdigkeit der entsprechenden Mitarbeiter nicht in Frage stellen möchte, ist eine elektronische Überwachung an bestimmten Punkten wohl doch nicht verkehrt.

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Wenn der Techniker den Kasten so hinterlässt, bringt allerdings das beste Schloss und die empfindlichste Alarmeinrichtung auch nichts :wngn:
Der steht bei mir um die Ecke, ich hoffe da läuft mein Telefon nicht drüber...

Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 12. Mär 2019 01:32
von Retak">Retak
Die Geco-Drehscheibenschlösser wurden Anfang der 90er bei der damaligen Bundespost eingeführt, die verwendete man seinerzeit auch an Postfächern, sowie als Vorhaengeschloesser im Postbetrieb.

Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 12. Mär 2019 04:12
von mhmh">mhmh
Retak hat geschrieben:Die Geco-Drehscheibenschlösser wurden Anfang der 90er bei der damaligen Bundespost eingeführt

Weißt Du das sicher? Ob des Namens „81“ habe ich immer die 80er vermutet.

Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 12. Mär 2019 12:30
von Retak">Retak
Ich sag mal so: Mir waren die vorher (in Berlin) nie aufgefallen, allerdings hatte ich damals noch nicht so den Blick dafür. Von Postfächern kannte ich nur Chubbschlösser und die Telefonzellen hatten diese Kreuzbärte (die hatten sie ja bis zu ihrer Abschaffung).

Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 12. Mär 2019 14:46
von Kreuzbart
Die Telefonzellen hatten offenbar ab dem 1953 eingeführten Fernsprechhäuschen FeH 53 die BP Kreuzbartschließungen standardmäßig eingebaut, also wurde die Schließung wohl anfang der 50er Jahre eingeführt. Dabei war im Schutzschrank (der Kasten ganz unten in der Zelle), in dem sich der Endverzweiger für das Fm-Kabel und ein Anschlußkasten für das Niederspannungskabel befindet, die Schließung "schwarz" eingebaut. Die Türen hatten die Schließung "grün", wobei mit dem Schlüssel "schwarz" auch die Schließung "grün" geschlossen werden konnte. Mit der Einführung des Telefonhäuschen TelH 78 im Jahre 1978 verschand dann die Kreuzbartschließung aus dem Schutzschrank, von da an war ein Doppel-Kastenriegelschloß für zwei Profilhalbzylinder eingebaut. Diese Ausführung findet man auch an den noch stehenden Telefonzellen, wobei meist ein GECO/baton/FMT Halbzylinder und einer des zuständigen Stromversorgers eingebaut sind.
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Das würde ja auch dafür sprechen, dass die GECO Schlösser anfang der 80er eingeführt wurden. Warum man jedoch an den Kreuzbartschlössern in den Türen selbst bei den letzten Modellen der Telefonzellen festhielt...? Weiß jemand, ob die BP Kreuzbartschließungen bei der ehemaligen Bundespost noch woanders im Einsatz waren oder ob es noch mehr Schließungen als schwarz und grün gab? Die Kreuzbartschließungen scheinen ja inzwischen mehr oder weniger obsolet zu sein.
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Re: Baton Scheibenschloss - Welche Standardschließungen?

BeitragVerfasst: 12. Mär 2019 14:47
von Christian
die ersten Postfachschlüssel von GEKO habe ich auch irgendann in den 1990ern gesehen. Davor hatten die noch diese HeKna-ChubbSchlüssel aus Stahlblech.