Allgemeiner Laberthread

eigentlich selbsterklärend
  • Beitrag 3. Mär 2019 04:42

Re: Allgemeiner Laberthread

Piel hat geschrieben:Fast alle Hausratversicherungen haben entsprechende Klauseln zum Zylinderüberstand und zu den Schutzbeschlägen.

Welche Hausratsversicherung hast Du?

Ich hatte vor vielen Jahren mal eine, die beim Antragsformular eine Zeichnung von einem „Sicherheitsschloss“ mit max. 3mm Zylinderüberstand beigelegt hatte. Aber das war vor über 20 Jahren.

Danach habe beim Abschluss von Hausratsversicherungen nie wieder etwas über Anforderungen an das Türschloss gelesen - außer, dass man es abschließen muss. Würde mich interessieren, welche Versicherung das noch macht, und in welcher Form.
mhmh
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  • Beitrag 3. Mär 2019 13:58

Re: Allgemeiner Laberthread

mhmh hat geschrieben:
Piel hat geschrieben:Fast alle Hausratversicherungen haben entsprechende Klauseln zum Zylinderüberstand und zu den Schutzbeschlägen.

Welche Hausratsversicherung hast Du?

Aktuell die GVO, vorher die HUK. Wie es bei der HUK aussieht weiß ich nicht, dass war noch in meiner alten Wohnung. Die Klausel bez. des Zylinderüberstands haben mittlerweile die meisten Hausratversicherungen im Vertrag. Manche begnügen sich mit maximal 3mm, einige mit maximal 1mm, andere wiederum erlauben gar keinen Spielraum. Auch bestehen die meisten Versicherungen auf einen von außen nicht abschraubbaren Schutzbeschlag. Ob dieser einen Kernziehschutz hat oder nicht ist wiederum egal. Bei Türen mit Glaseinsatz darf man zudem den Schlüssen nicht von innen stecken lassen.

Ansonsten sind die Anforderungen nicht besonders hoch. Trotzdem sollte man einen Blick in die Unterlagen des Versicherers prüfen, nicht dass man am Ende eine böse Überraschung erlebt. Es ist nun mal leider so, dass i.d.R. erst im Schadensfall geprüft wird ob die Anforderungen des Vertrags erfüllt worden sind. So ähnlich ist es ja auch mit anderen Versicherungen, ich sage nur Berufsunfähigkeit oder Unfallversicherung. Erst im Schadenfall schaut die Versicherung nach, ob sie denn nicht irgend eine Spur zu einer möglichen Vorerkrankung findet um aus der Leistungspflicht zu kommen.

Interessant zu diesem Thema ist diese Anfrage an die Allianz Versicherung, oder dieser (zugegebenermaßen schon etwas älterer) Beitrag.

Mein alter Zylinder ragte mehr als 3mm über den Beschlag raus, außerdem handelte es sich bei dem Beschlag um eine Rosette für Innentüren. Die neue Schutzrosette ist wesentlich stabiler, mit einer Unterkonstruktion aus Stahl auf beiden seiten. Hatte Glück dass ich eine gebrauchte Schutzrosette von HEWI in der passenden Farbe auf Ebay günstig erstanden habe, wenn man nicht genau hinsieht erkennt man den Unterschied überhaupt nicht. Neue Löcher bohren musste ich auch nicht, da die alte Schutzrosette mit den gleichen Schrauben befestigt wurde.
Piel
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  • Beitrag 3. Mär 2019 15:11

Re: Allgemeiner Laberthread

Piel hat geschrieben:Komischerweise sind die Anforderungen an Türen und Fenstern deutlich niedriger, so verlangt kaum eine Versicherung eine Bandsicherung oder Pilzkopfverriegelungen, oder macht irgendeine Vorgabe bez. der Widerstandsklasse der Wohnungstüre.

Das ist doch nichts Anderes, als die Kodifizierung der objektiven Gegebenheiten. Würde man da mehr verlangen, könnten die Versicherungen in 98% der Haushalte keine Verträge mehr verkaufen, weil deren Ausstattung einfach nicht besser ist. Da aber nicht in 98% der Haushalte eingebrochen wird, ist die Sache für die Versicherungen trotzdem profitabel.
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fripa10
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  • Beitrag 3. Mär 2019 17:18

Re: Allgemeiner Laberthread

Piel hat geschrieben:Aktuell die GVO, vorher die HUK. Wie es bei der HUK aussieht weiß ich nicht, dass war noch in meiner alten Wohnung. Die Klausel bez. des Zylinderüberstands haben mittlerweile die meisten Hausratversicherungen im Vertrag.


Weisst, Du, wo die Klausel genau steht? Ich habe hier geschaut https://www.g-v-o.de/media/download.php?id=70 (7179_Hausrat_VHB_2012_11_09_16.pdf) und nichts gefunden.
mhmh
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  • Beitrag 3. Mär 2019 22:27

Re: Allgemeiner Laberthread

mhmh hat geschrieben:
Piel hat geschrieben:Aktuell die GVO, vorher die HUK. Wie es bei der HUK aussieht weiß ich nicht, dass war noch in meiner alten Wohnung. Die Klausel bez. des Zylinderüberstands haben mittlerweile die meisten Hausratversicherungen im Vertrag.


Weisst, Du, wo die Klausel genau steht? Ich habe hier geschaut https://www.g-v-o.de/media/download.php?id=70 (7179_Hausrat_VHB_2012_11_09_16.pdf) und nichts gefunden.

In diesem Formular unter dem Punkt: "3. Risikobeurteilung - Mindest ED-Sicherung" steht die Formulierung wie sie auch in meinen Vertragsunterlagen zum Tarif Top-Vit steht:
An Wohnungsabschlusstür bei Einfamilienhaus an Haus- und Kellertüren: Zylinderschloss mit Türblatt bündig oder bündig mit Sicherheitsbeschlag/ Sicherheitsrosette (von innen verschraubt) oder Zuhaltungsschloss mit mindestens 6 Zuhaltungen.

Mein Vertrag ist von 2015, keine Ahnung ob sich da etwas geändert hat. Zu den Beschlägen vom Fenster oder von der Tür steht da aber nichts.
Piel
Kaiser
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  • Beitrag 4. Mär 2019 05:19

Re: Allgemeiner Laberthread

Piel hat geschrieben:In diesem Formular unter dem Punkt: "3. Risikobeurteilung - Mindest ED-Sicherung" steht die Formulierung wie sie auch in meinen Vertragsunterlagen zum Tarif Top-Vit steht:
An Wohnungsabschlusstür bei Einfamilienhaus an Haus- und Kellertüren: Zylinderschloss mit Türblatt bündig oder bündig mit Sicherheitsbeschlag/ Sicherheitsrosette (von innen verschraubt) oder Zuhaltungsschloss mit mindestens 6 Zuhaltungen.


Vielen Dank, dann habe ich wohl immer an den falschen Stellen gesucht.
Das ist wohl eine Information für den Versicherungsvertreter, d.h. der prüft das vor Ort und schreibt es dann in den individuellen Vertrag. Für den Endkunden ist es m.E. auch ein bisschen zu unklar formuliert.

Wenn die Anforderung für jemanden ein Problem ist, könnte er den Vertrag auch online abschliessen, da wird so etwas nicht gefragt;
evtl. hat er dann aber im Schadensfall Ärger, wenn die Versicherung die schlechte, offensichtlich nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Absicherung bemängelt.
mhmh
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  • Beitrag 17. Mär 2019 08:45

Re: Allgemeiner Laberthread

Hi@all! Leider ist meine terxon s von Conrad unerklärlich durchgebrannt sieh aux dc Fehler Meldung , mein qivicon Telekom hat seitdem Tag dauernd eine gestörte base die rot blinkt und am selben Tag haben Bullen mir 200 Euro aufgebrummt auf der endenicherstr . Seltsam ist auch das mein Kamera Receiver scheinbar immer wieder Stromlos war da er immer wieder unerklärlich zurrück gesetzt war als ich von der Arbeit kam und Aufnahme Lücken da waren ! Seid ich ein usv von schneider aktiv nutze ist das nicht mehr so und die Kamera läuft wieder normal ! Die swb Bonn und unternehmen Koch werde ich fragen ob mit dem Strom Abschluss was nicht stimmt aber Warscheinlich erfolglos

Aber nun zum eigentlichen .ich habe mal alte Materialien herangetragen wie meine Haustür von der vebowak abgesichert wurde vor Einzug und eine mittlerweile versetzte Vebowak Sachbearbeiterin schnippisch meinte wo denn stehen würde, dass man meine Tür besser absichern müsse als ich darum bat dieses zu tun . Alles blieb so wie es war seitens Vermietung weil sonst Rechtsstreit .Was sagt ihr , wie sieht es rechtlich gesehen aus ? Reicht ein mit doppelklebeband aufgeklebtes Plättchen als Beschlag
, genageltes schliessblech und eintouriges schloss Bei einer Haustür? Der von a und k wollte mir das vebowak schließblech als wandverankert und absolut ausreichend verkaufen , bis er es rausriss weil ich drauf bestand und ich ihn eines besseren belehrte ...irgendwas ist oberfaul mit den Karnevalisten vebowak schlosstechnik Elektrotechnik Polizei Staatsanwaltschaft Feuerwehr in Bonn und ich möchte mich gerne wehren . Ich mein bei meiner neuen Mieterin aus Eritrea die dauernd Türen knallt, sodass Sachen von meinen Regalen fliegen wenn ich auf Arbeit bin und diese mir auch sonst auf den piss geht weil sie in mein Rad läuft wenn ich rückwärts aus dem haus damit Rolle, wurde von der Vermietung bzw. deren fachbetrieb vor mir direkt ein Beschlag mit bündig sitzendem türzylinder verbaut, ich musste das über a und k alles selber zahlen ohne vebowak Anteil und wurde im Jobcenter noch gefragt woher ich das Geld dafür hätte , bekam noch den tip , dass ich hinterher die Tür ersetzen müsse , weil ich selber tätig war ( man kenne die vebowak ) , als ich davon in der hbu erzählte ...

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ps: nachdem mein Zusatz Kasten schloss von Abus eine kaputte Kupplung hatte , sodass man den Evva eps auffräsen musste , mein ziehschutz Beschlag rausgebrochene Plastik teile innen hatte und die Abus terxon s kaputt ist sage ich jedem hier Finger weg von Abus und Polizei Empfehlungen in Richtung Hersteller Abus

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Was ich auch gerne wissen würde ist ob es legitim ist wenn ein schliessblechkasten vom Panzerriegel den ein fachbetrieb a und k setzte so schief sitzt ! Es Wurm mich seid 2 Jahren dass der angebrachte Kasten von a und k mit Brechstange so zurrecht gebogen wurde damit panzerriegel richtig schließt .

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Auch das gefräste Loch für den türspion macht mich unhappy weil es unsauber von a und k gemacht wurde . Ist das so ok? In meinen Augen nicht

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Das schlimme ist , dass a und k Rechnungen unerklärlich aus meinen akten verschwunden sind und Der betrieb jediglich eine Rechnung auf meinen Namen nachgedruckt hat mit einem Auftrag der gar nicht auf meine Tür passt ...suspekt ist es langsam, auch wie sich deutsche Anwohnerinnen neben mir verhalten die den Betrieb nach meiner Recherche privat kennen ,ist anormal! Ich würde am liebsten das keso s4000 und das dom Diamant von a und k ausbauen aber ich kann es mir nicht mehr leisten
Moldovan
Graf
Graf
 

  • Beitrag 17. Mär 2019 10:09

Re: Allgemeiner Laberthread

Moldovan hat geschrieben:Was sagt ihr , wie sieht es rechtlich gesehen aus ? Reicht ein mit doppelklebeband aufgeklebtes Plättchen als Beschlag, genageltes schliessblech und eintouriges schloss Bei einer Haustür?

Aus mietrechtlicher Sicht ja, denn der Vermieter schuldet dem Mieter keinen besseren Zustand als den, der bei Anmietung der Wohnung gegeben war. Der Mieter hat daher keinen Rechtsanspruch darauf, daß ein schlechter oder sogar unzureichender Beschlag durch einen besseren ersetzt wird. Hinzu kommt, daß die ständige Rechtsprechung immer auch auf den Standard abstellt, der im Zeitpunkt der Errichtung des Hauses üblich war. So darf man bei einem Bauwerk von 1907 nicht erwarten, daß es nach heutigen Standards wärmegedämmt ist, oder Elektroinstallationen hat, die aktuellen Ansprüchen genügen. Das ist bei der Sicherheitstechnik nicht anders.

Aus versicherungsrechtlicher Sicht hingegen ist diese Sicherheitsausstattung wohl als unzureichend anzusehen, aber das ist das Problem des Mieters, der ggf. Schäden durch Einbruchdiebstahl nicht von seiner Hausratversicherung ersetzt bekommt, weil die Wohnung möglicherweise nicht vertraggemäß gesichert war. Das muß man jeweils in seinem eigenen Vertrag nachlesen, ob dort konkrete Vorgaben gemacht wurden. Das braucht den Vermieter aber nicht zu jucken, da er trotz allem keine bessere Sicherheitsausstattung schuldet, als im Zeitpunkt der Vermietung. Überspitzt formuliert: War die Wohnungstür bei Anmietung ohne Türschloß und nur mit einem umgebogenen Nagel "gesichert", dann ist eben das der vertragsmäßige Zustand, auf mehr hätte der Mieter dann keinen Anspruch.
Alle Ergebnisse wurden möglicherweise aufgrund der Bestimmungen des neuen europäischen Urheberrechts entfernt.
fripa10
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  • Beitrag 17. Mär 2019 10:30

Re: Allgemeiner Laberthread

Danke dir für die Einschätzung die sehr aufschlussreich ist !Deswegen habe ich des auch alles vom Betrieb machen lassen weil man mir ähnliches gesagt hatte und ein Rechtsstreit tatsächlich sinnlos gewesen wäre !
Moldovan
Graf
Graf
 

  • Beitrag 17. Mär 2019 13:07

Re: Allgemeiner Laberthread

Moldovan hat geschrieben:Danke dir für die Einschätzung die sehr aufschlussreich ist !Deswegen habe ich des auch alles vom Betrieb machen lassen weil man mir ähnliches gesagt hatte und ein Rechtsstreit tatsächlich sinnlos gewesen wäre !

ich kenne Fälle wo der Mieter bei der Anmietung die Türschlösser bemängelt hat, und die Vermieter haben dieses dann verbessert. Die meisten Vermieter haben schon Verständnis dass ein Mieter ein "angemessenes" Schloß in der Türe haben will.
Wenn man nicht gerade in München, Frankfurt oder Hamburg wohnt, muss ein Vermieter schon etwas bieten wenn er "angemessene" Mieter in seinem Haus haben will.
das ist mir so etwas von Latte ...
Christian
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